Harfe: Erika Santek-Pircher
Lithophonie – Detail: Geige
Lithophonie – Detail: Bongos
Lithophonie in der Jesuitenkirche
In der Jesuitenkirche
Innsbruck, 2001
Kassian Erhart,
ticom – Tiroler Ensemble für Neue Musik: Elisabeth Nicolussi, Alexandra Lachmann, Tobias Zangerl, Andreas Schiffer, Gerhard Gruber
Lithophonie – die Komponisten
Die Komponisten Martin Parker aus Edinburgh und Günther Zechberger
- Pause am Gachen Blick
- bei der Arbeit
Lithophonie – Instrumentenbau
Der Bildhauer Kassian Erhart mit Musikern des „Tiroler Ensemble für Neue Musik”
Diskussion um Mundstücke
Bildhauer Kassian Erhart, ORF-Techniker Johann Soukup
Mato Santek, Hannes Mariacher, Steffan Becker
Lithophonie
auf Klangskulpturen des Bildhauers Kassian Erhart (1948 – 2018)
Jeder Stein, jeder Fels hat auch eine klangliche Identität – eine Klangseele.
In nahezu fünf Jahren Arbeit hat der Bildhauer Kassian Erhart nahezu zwanzig Steinskulpturen geschaffen, die das Instrumentarium für die „Lithophonie“ bilden. Skulpturen, die um eine wesentliche Dimension erweitert wurden – sie können zum Klingen gebracht werden.
Sämtliche Klangskulpturen sind aus tiroler Gestein gefertigt:
Granit – Gneis – Amphibolit – Marmor
Der Komponist Günther Zechberger war von Anbeginn an der Entwicklung und Entstehung dieser Klangskulpturen beteiligt.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine Komposition für ein archaisch anmutendes Klangmaterial, für ein vermeintlich unmusikalisches Instrumentarium – eine Komposition für die Klangskulpturen von Kassian Erhart – „Lithophonie“.
Insbesondere die Vielfalt der Klangskulpturen als auch die Komposition „Lithophonie“ sind dafür verantwortlich, daß dieses musikalische Projekt ein weltweites Unikat darstellt.
„Lithophonie“ auf den Klangskulpturen von Kassian Erhart wird von Musikern des „Tiroler Ensemble für Neue Musik“ aufgeführt.
Aufführungen:
- 1998, 22. August: Skulpturenfeld Fuchsmoos, Piller bei Wenns;
Uraufführung im Rahmen des Symposiums „Zeichen / Sprache” - 2000: Hofgarten Innsbruck
- 2001: Jesuitenkirche, Innsbruck
- 2002: Salzburg
- 2003: Skulpturenfeld Fuchsmoos, Piller bei Wenns
- 2003: Lubenice, Insel Cres/Kroatien
Aufnahmen:
Live-Mitschnitt der Uraufführung am Skulpturenfeld Fuchsmoos am 22.08.1998
Tonmeister: Bernhard Triendl
→ zur Videodokumentation (Piller)
Links zu Bild und Klang:
→ Instrumentenbau
→ Komponisten am Skulpturenfeld Fuchsmoos
→ Vorbereitung zur Aufführung in der Jesuitenkirche Innsbruck
→ „Bongos” (Bild & Ton)
→ „Geige” (Bild)
→ „Harfe” (Bild)
→ Helm (Bild & Ton)
→ Klangschale (Bild & Ton)
→ Panflöte (Ton)
→ „Posaune” (Bild & Ton)
Notationen
Lore Heuermann, Günther Zechberger
Performance – Kalligrafik – Musik
Die Verwendung der Notenschrift, in rund 1000 Jahren parallel zu unserer Kunstmusik entwickelt, galt lange Zeit als Privileg, bestimmten Gesellschaftsschichten und bestimmter Musik vorbehalten. Als Zeichen einer nonverbalen Sprache ist unsere Notenschrift mittlerweile am Ende ihrer Entwicklung angelangt, sie funktioniert nahezu perfekt und ist mit Sicherheit Teil unserer höchsten Kulturgüter. Entwickelt wurde die Notenschrift nicht zuletzt aus dem Bedürfnis, Musik wiederholbar zu machen und es mutet fast zynisch an, daß die musikalische Entwicklung bedingt durch technischen Fortschritt die absolut idente Wiederholbarkeit in einem Bereich der Musik realisiert hat, in dem Notation nur noch eine Randerscheinung ist – nämlich in der elektroakustischen Musik, die in diesem Jahr gerade 50 Jahre alt wurde.
Notation als Erscheinungsform von Zeichen/Sprache bleibt das zentrale Thema des gemeinsamen Projektes mit Lore Heuermann. Komponierte und somit notierte Musik wird von den Musikern des Tiroler Ensemble für Neue Musik“ in Klang umgesetzt, vom Zeichen zur Sprache verwandelt. Lore Heuermann wird in Echtzeit auf 7 Meter langen Papierrollen grafisch auf die Sprache“ reagieren und diese wieder zu Zeichen machen. Sprache“ ist nun in einem weiten Sinn zu verstehen, da Lore Heuermann nicht nur auf die Sprache Klang reagiert, sondern sehr wohl auch auf die aufführungsbedingten Bewegungen, also die Körpersprache der Musiker. Die dabei entstehende Kalligrafik ist das Resultat aus akustischer und optischer Wahrnehmung, Emotionalität, Intelektualität und handwerklichem Können.
Somit schließt sich in diesem Projekt nur scheinbar ein Kreis – scheinbar, da es sehr wohl denkbar ist, die kalligrafischen Arbeiten von Lore Heuermann in Klingendes, also Musik, zurück zu verwandeln, wegen der Komplexität der kalligrafischen Arbeiten jedoch nicht die musikalischen Ergebnisse in die idente Notenschrift.
05. September, Skulpturenfeld Fuchsmoos
Lore Heuermann – Günther Zechberger – ticom, Tiroler Ensemble für neue Musik
Notationen – Panta Rhei
Lore Heuermann, Günther Zechberger
Interaktion von Kalligrafie, Tanz und Musik in Wien und Berlin
Tänzerin: Sabine Sonnenschein
Musiker: ticom – Tiroler Ensemble für Neue Musik
- Wien: Galerie Hofstätter, 11. bis 13. Juni 2000
- Berlin: Altes Stadthaus Berlin, 1. September 2000
→ zur Fotodokumentation Wien
→ zur Fotodokumentation im Alten Stadthaus Berlin (Probe)
→ zur Fotodokumentation im Alten Stadthaus Berlin (Aufführung)
→ zur Videodokumentation PantaRhei Wien II
→ zur Videodokumentation Panta Rhei Berlin
Notationen – Original, Kopie und Interpretation
hidden museum / Fraxern, Vorarlberg
- Notation – Original, Kopie: Günther Zechberger
- Interpretation: Angelika Hensler, Kontrabassblockflöte
Im Mica Notenshop
zu beziehen über den Mica Notenshop
für Posaune (Alt- Tenor-, |
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für Posaune und Orgel |
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für Singstimme (Mezzosopran/Alt), Alt-Posaune, Gitarre (2 Instrumente) |
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für Mezzosopran, Bass-Flöte, |
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Interaktionen für 3 Sprecher, Mezzosopran, Saxophon, Tuba, Perkussion, Viola Text: |
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