Lithophonie

auf Klangskulpturen des Bildhauers Kassian Erhart

Jeder Stein, jeder Fels hat auch eine klangliche Identität – eine Klangseele.
In nahezu fünf Jahren Arbeit hat der Bildhauer Kassian Erhart nahezu zwanzig Steinskulpturen geschaffen, die das Instrumentarium für die „Lithophonie“ bilden. Skulpturen, die um eine wesentliche Dimension erweitert wurden – sie können zum Klingen gebracht werden.

Sämtliche Klangskulpturen sind aus tiroler Gestein gefertigt:
Granit – Gneis – Amphibolit – Marmor

Der Komponist Günther Zechberger war von Anbeginn an der Entwicklung und Entstehung dieser Klangskulpturen beteiligt.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine Komposition für ein archaisch anmutendes Klangmaterial, für ein vermeintlich unmusikalisches Instrumentarium – eine Komposition für die Klangskulpturen von Kassian Erhart – „Lithophonie“.
Insbesondere die Vielfalt der Klangskulpturen als auch die Komposition „Lithophonie“ sind dafür verantwortlich, daß dieses musikalische Projekt ein weltweites Unikat darstellt.
„Lithophonie“ auf den Klangskulpturen von Kassian Erhart wird von Musikern des „Tiroler Ensemble für Neue Musik“ aufgeführt.

Aufführungen:

  • 1998, 22. August: Skulpturenfeld Fuchsmoos, Piller bei Wenns;
    Uraufführung im Rahmen des Symposiums „Zeichen / Sprache”
  • 2000: Hofgarten Innsbruck
  • 2001: Jesuitenkirche, Innsbruck
  • 2002: Salzburg
  • 2003: Skulpturenfeld Fuchsmoos, Piller bei Wenns
  • 2003: Lubenice, Insel Cres/Kroatien

Aufnahmen:

Live-Mitschnitt der Uraufführung am Skulpturenfeld Fuchsmoos am 22.08.1998
Tonmeister: Bernhard Triendl

zur Videodokumentation (Piller)

Links zu Bild und Klang:

Instrumentenbau
Komponisten am Skulpturenfeld Fuchsmoos
Vorbereitung zur Aufführung in der Jesuitenkirche Innsbruck
„Bongos” (Bild & Ton)
„Geige” (Bild)
„Harfe” (Bild)
Helm (Bild & Ton)
Klangschale (Bild & Ton)
Panflöte (Ton)
„Posaune” (Bild & Ton)