Günther Zechberger
„In der lichter werdenden Dunkelheit“
für acht Vokalstimmen
nach Texten von Asli Erdoğan
Vokalensemble THE PRESENT

Günther Zechberger
„In der lichter werdenden Dunkelheit“
für acht Vokalstimmen
nach Texten von Asli Erdoğan
Vokalensemble THE PRESENT

In der Ausstellung ZUFÄLLE . EINFÄLLE . FÜGUNGEN widmet Bernhard Kathan einen ganzen Raum unserer gemeinsamen Arbeit „Eins ist Gott“.
Eins ist Gott
für drei Sprecher, Singstimme, Viola, Saxophon, Tuba und Perkussion
Text: Bernhard Kathan
Musik: Günther Zechberger
Zu sehen und zu hören im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz
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für 8 Vokalstimmen
Nach Textausschnitten aus dem Essay „Am Fuß einer Mauer“ von Asli Erdogan aus ihrem Essayband „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“.
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Auftragswerk von Osterfestival Tirol
UA mit dem Vokal-Ensemble THE PRESENT im Rahmen des Osterfestival Tirol 2026,
27. 03. 2026, Salzlager Hall in Tirol
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Schattenspiel
für 2 Violinen
UES 110556-000 SO
spiel–zeug
elf Miniaturen in einem Satz – Solo auf/für 5 Toy-Pianos
UES 110578-413 SO
In Zwischenräume I
Für Posaune und Orgel (Schleiflade mit mechanischer Registratur)
UES 110581-000 SO
Verwoben
nach Texten von Christine Sieß
für Mezzosopran, Violine und Perkussion
UES 110615-000
In der lichter werdenden Dunkelheit
nach Texten von Asli Erdogan
für 8 Vokalstimmen
UES111593-000-SO
vor vielen Jahren an den Les Ateliers UPIC realisiert –
am 13. September in der Frantoio Ipogeo di Malignano (Lecce) zu hören!

Lore Heuermann, die große Bildende Künstlerin, ist tot.
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Ich begegnete Lore Heuermann vor mehr als 25 Jahren und schätze mich glücklich, mit ihr über mehrere Jahre an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet zu haben. Wir stellten uns die Frage, ob wir etwas entdecken können, das Bild und Musik untrennbar miteinander verbindet und suchten in zahlreichen gemeinsamen Performances die Antwort. Das Ergebnis all unserer Bemühungen war ein gemeinsames, fröhliches Scheitern und die Erkenntnis, dass ein untrennbarer Zusammenhang von Bild und Musik eine Illusion ist. So beendeten wir uns Projekt, zogen uns wieder auf unsere eigenen künstlerischen Disziplinen zurück und blieben uns tief verbunden.
Die Zusammenarbeit mit Lore Heuermann hat nachhaltige Spuren in meiner (Kompositions-)Arbeit hinterlassen.
R.I.P. Lore Heuermann.
Günther Zechberger
„wo eine weise ist“
nach Texten aus [ lebensregelnnebel ] von Barbara Hundegger
für Sopran, Sprecher und Ensemble
Videodokumentation der Uraufführung am 1. Dezember 2024 im Vierundeinzig / Innsbruck
mit Eva Schöler (Sopran), Rafael Haider (Sprecher), Nathan Harris (Dirigent)
und dem TENM – Tiroler Ensemble für Neue Musik
Film: Harry Triendl
Günther Zechberger
„Verwoben“
nach Texten von Christine Sieß
für Mezzosopran, Violine und Perkussion
Maria Zeichart, Mezzosopran
Karina Nöbl, Violine
Gerhard Gruber, Perkussion
Film von
Josef Sieß
es geht um den guten Anlauf, andere Leute, Gott und Teufel, bellende Hunde, Wasser das fault, Armut, Künste und um eine Weise
„das projekt [lebensregelnnebel] befasst sich, ausgehend von sprichwörter-material aus mehreren ländern, mit dem
sprachlichen und inhaltlichen potenzial dieser „sinn-sprüche“, vor allem ihrem subversiven charakter gegenüber obrigkeiten sowie der interessanten „lage“ von sprichwörtern zwischen staatlich-gesetzlichen, religiösen sowie moralisch-ethischen vorgaben und zwischenmenschlicher (lebens)-praxis, woraus sich ein teil ihres innerenspannungsverhält-nisses speist.
denn die zone zwischen erlaubtem und verbotenem, wo etwas noch kein gesetzesverstoß und dennoch eine art unseriosität ist – und umgekehrt, – ist eine der domänen des sprichwortes.“
Barbara Hundegger

Meine Arbeit an ’wo eine weise ist’ ist ein Dialog mit den Texten aus [lebensregelnnebel] von Barbara Hundegger, Aktion und Reaktion sowie Kommunikation und Interaktion. Die Partitur ist zum einen Orientierungshilfe, Verpflichtung zum anderen. Es obliegt den Interpret:innen, die Balance in diesem Spannungsfeld zwischen festgelgten Strukturen und deren freien Gestaltungsmöglich-keiten zu definieren und damit den Dialog „a bene placito“ weiter zu führen.
’wo eine weise ist’ ist für Sopran, Sprecher:in und 11 Instrumente. Bei der Auswahl der Instrumente – der Besetzung – suchte ich die Nähe zu „Hipostaza III“ von Barbara Buczek. Barbara Buczek (Krakau,1940–1993) und ich waren Preisträger des Alban–Berg–Kompositions-wettbewerbes 1985. Wie lernten uns im Rahmen der Preisverleihung in Wien kennen und blieben uns in gegenseitiger Wertschätzung verbunden. Wir beide studierten Komposition bei Prof. Boguslaw Schaeffer.
Ein Jahr zuvor, 1984, ermutigt durch meinen Lehrer Prof. Boguslaw Schaeffer, gründete ich das Tiroler Ensemble für Neue Musik. Den damaligen Unkenrufen zum Trotz feiert dieses Ensemble jetzt sein 40-jähriges Jubiläum. Ich freue mich mit dem Tiroler Ensemble für Neue Musik / TENM über diese erfolgreichen 40 Jahre und gratuliere herzlichst zu diesem Jubiläum. Für den Auftrag, zu diesem Anlass ein Werk zu schreiben, bedanke ich mich mit ’wo eine weise ist’.
Uraufführung mit dem TENM – Tiroler Ensemble für Neue Musik
Eva Schöler – Sopran, Rafael Haider – Sprecher, Nathan Harris – Dirigent
1. Dezember, 17:00 Uhr, Vierundeinzig / Innsbruck

Zu hören im Zeughaus Innsbruck im Rahmen der Ausstellung
„Unsichtbare Wellen. 100 Jahre Rundfunk“